Roland Finkenstedt, geboren 1967 in Innsbruck, abgeschlossene Lehre als Maschinenbaumechaniker bei der Firma Gebrüder Knapp in Hall in Tirol.
Keine Lust auf eintönige Routine, daher einige lehrreiche Wanderjahre mit Endstation in Wien. Beteiligung an verschiedenen unabhängigen und unterfinanzierten Kulturinitiativen, dabei
Wiederbelebung der Freude am gelernten Handwerk.
Auf der Suche nach billigen Materialien die inspirierenden Formen von altem Eisen auf Wiens Schrottplätzen entdeckt und daraus Möbel und Dinge des täglichen Bedarfs hergestellt.
Die positiven Reaktionen im Bekanntenkreis animierten zur
Eröffnung einer eigenen Werkstatt in Wien im Sommer 2003.
Weil allerdings die Schrottplätze in letzter Zeit unzugänglich, von den Betreibern aus Sicherheits- und Rationalisierungsgründen gesperrt wurden, muss jetzt auf industrielles Material zurückgegriffen werden, wodurch sich die
Formen des Hergestellten verändert haben.
Die jüngste Entwicklung geht in Richtung der Verwendung verschiedenster Materialien und der Umformung von Stahl zur Erweiterung der gestalterischen Möglichkeiten.